• Martini-Gans-Essen 🪿🍂

    Freuen Sie sich auf einen genussvollen Abend ganz im Zeichen der traditionellen Martini-Gans. Knusprig gebraten, herzhaft begleitet und mit viel Liebe zubereitet – ein herbstlicher Klassiker, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Genießen Sie gemütliche Stunden bei uns und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Wir empfehlen eine frühzeitige Reservierung.

Die Geschichte der Martini-Gans

Warum gehört ausgerechnet eine Gans zum Martinstag?

Dahinter steckt eine alte Legende rund um den heiligen Martin von Tours. Martin war für seine Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft bekannt. Berühmt wurde er vor allem durch die Geschichte, in der er seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.

Als Martin später zum Bischof ernannt werden sollte, fühlte er sich dieser großen Aufgabe angeblich nicht würdig. Deshalb versteckte er sich in einem Gänsestall. Doch die Gänse hatten offenbar andere Pläne: Mit ihrem lauten Geschnatter verrieten sie sein Versteck – und Martin wurde schließlich doch zum Bischof gewählt.

So erzählt es zumindest die Legende. Und der Überlieferung nach mussten die Gänse für ihren „Verrat“ büßen: Seitdem kommt rund um den Martinstag am 11. November vielerorts eine knusprig gebratene Martini-Gans auf den Tisch.

Ganz so einfach ist die Geschichte allerdings nicht. Historisch dürfte der Brauch noch andere Gründe haben. Der Martinstag fiel früher in eine Zeit, in der Pacht und Abgaben fällig wurden und die bäuerliche Arbeit des Jahres langsam zu Ende ging. Außerdem begann danach eine Fastenzeit vor Weihnachten. Eine Gans war deshalb ein besonders festlicher Abschluss – und im November waren die Tiere nach dem Sommer gut gemästet.

Ob Legende oder alter Bauernbrauch: Die Martini-Gans verbindet bis heute Geschichte, Tradition und Genuss. Und vielleicht hört man beim nächsten Gänsebraten sogar noch ein leises Schnattern aus der Vergangenheit …

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